Definition 52-Wochen-Hochs/Tiefs

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Nur wenige Trader trauen es sich Aktien in der Nähe ihres Jahreshochs zu kaufen. Stocktwits-Begründer Howard Lindzon und Buchautor William O’Neil raten aber genau dazu, denn mit der Methode ließen sich Unternehmen wie Apple und Google frühzeitig als Wachstumsaktien identifizieren.

Wir beurteilen anhand des 52-Wochen-Hochs/Tiefs die Marktphase, in der sich der Basiswert befindet.

Das 52-Wochen-Hoch

Erreicht der ausgewählte Basiswert ein neues 52-Wochen-Hoch, kann von einer „stark bullischen“ Aktie gesprochen werden. Bewegt sich der Wert auf das 52-Wochen-Hoch hinzu, dann spricht der Anleger von einer bullischen Aktie.

Das 52-Wochen-Tief

Wird ein neues 52-Wochen-Tief gebildet, kann von einem stark bärischen Wert gesprochen werden. Entfernt sich der Kurs des Underlyings vom 52-Wochen-Hoch hin zum 52-Wochen-Tief, wird der Vorgang als „bärische“ Marktphase identifiziert.

Grenzen des 52-Wochen-Hoch-Tief

Das 52-Wochen-Hoch-Tief eignet sich nicht zur Beurteilung von Marktphasen konjunkturabhängiger Werte wie zum Beispiel dem Dow Jones. Indizes und Rohstoffe unterliegen Konjunktur-Schwankungen. Zum Filtern von Wachstumsaktien eignet sich der Marktphasen-Indikator.

Der Indikator erlaubt es Ihnen schnell und unkompliziert einen Blick auf die Marktphase des Basiswertes  zu werfen. Zur Beurteilung des übergeordneten Trends ist dieser Vorgang elementar wichtig.

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